Einen Diff zwischen zwei SVN-Revisions erstellen

May 25, 2010

Mit SVN kann man ganz einfach einen Diff zwischen Revisions erstellen lassen, um z.B. einen Überblick über geänderte Schnittstellen oder ähnliches zu bekommen.

svn log -l 1

eingeben um die letzte Revisionsnummer herauszufinden (z.B. r312) und dann mit

svn diff -c 312

den Diff ausspucken lassen. mit

svn diff -c 312 > patchfile

kann man das ganze in ein File umleiten.


Acer Notebooks ohne Windows

May 6, 2010

Windows ist ja ein ganz nettes Betriebssystem und in der aktuellen Version sogar anscheinend halbwegs bedienbar und stabil. Trotzdem ist es, wenn man nicht gerade professionelle Spezialsoftware (z.B. aus dem Hause Adobe) braucht, relativ nutzlos und meiner Ansicht nach wesentlich bedienerunfreundlicher als zum Beispiel Ubuntu Linux oder Linux Mint. Schade, dass trotzdem die meisten PCs und Notebooks mit Windows vorinstalliert verkauft werden. Schön ist aber, dass man bei einigen Anbietern nachträglich das Windows wieder deinstallieren lassen kann und dafür eine Gutschrift bekommt. So zum Beispiel bei Acer: Nach einer Anfrage per Email kam folgende Antwort:

Die Rückgabe der Lizenz ist prinzipiell möglich. Nachfolgende Punkte müssen hierfür erfüllt werden:

1.) Den Lizenzbedingungen die beim ersten Start angezeigt werden, darf nicht zugestimmt werden
2.) Das Gerät muss an den Acer Service eingeschickt werden. Dies muss komplett erfolgen, inkl. der eventuell bereits erstellten Disks. Es darf kein Duplikat des Betriebssystems im Besitz bleiben.
3.) Der Acer Service wird dann den Windows Lizenz-Aufkleber entfernen und die Festplatte komplett löschen.
4.) Sie bekommen dann eine Gutschrift für die vorinstallierte OEM Lizenz.

Wenn Sie die Rückgabe wünschen, benötigen wir die Seriennummer des Notebooks, Ihre Anschrift und Ihre Bankverbindung.

Hab ich auch gleich gemacht, letzten Freitag mein neues Notebook eingesandt. Gestern (mittwoch) kam die Bestätigung:

Sehr geehrter ACER Kunde,

die Reparatur Ihres unter der Case-ID XXXXXXXX aufgenommenen Gerätes ist abgeschlossen. Über den abschließenden Versand informieren wir Sie nochmals per separater Versandbestätigung.

Mit freundlichen Grüßen
ACER Kundenservice


Fühlt sich gut an, bald ein “repariertes” Notebook, so ganz ohne Schadsoftware aus Redmond,(1) zu besitzen.

(1) Na gut, ich gebs zu, ich hab noch eine Windows 7 Pro Lizenz von der Uni, die werde ich evtl auch mal in einer Virtuellen Maschine laufen lassen. Aber nur um Webseiten im IE8 zu testen.


Strom sparen auf einem Notebook Linux Homeserver

May 6, 2010

Wer (wie ich) seinen alten Notebook als Heimserver einsetzt kann mit dem vbetool über die Monate bestimmt ein paar Kilowattstunden einsparen und den Bildschirm deaktivieren. Unter Ubuntu geht das ganz schnell:

$ sudo apt-get install vbetool
$ sudo vbetool dpms off

Wichtig ist hier, dass ihr den zweiten Befehl direkt am Notebook eingebt, über ssh klappt das nicht. Anschalten könnt ihr (auch über ssh) per

$ sudo vbetool dpms on

Damit auch bei einem Neustart das Display ausbleibt tragt ihr in die /etc/rc.local den Befehl zum Ausschalten ein.

Gefunden habe ich diesen Tipp auf linuxnetz.


Oberstaatsanwalt gibt Kampf gegen dokumentierten Kindesmissbrauch auf

September 2, 2009

Während Frau von der Leyen damit beschäftigt ist mit symbolträchtiger aber wirkungsloser Politik gegen die Verbreitung von dokumentiertem Kindesmissbrauch zu agieren, sich beratungsresistent gegenüber fachmännischer Kritik zeigt und die Kritiker auf unterstem Niveau dämonisiert, sieht die Realität im Kampf gegen die Verbreitung von dokumentiertem Kindesmissbrauch trübe aus:

Das Abendblatt schreibt: “Der Leiter der Zentralstelle im Kampf gegen Kinderpornografie in Sachsen-Anhalt, Oberstaatsanwalt Peter Vogt, hat den Generalstaatsanwalt um seine Entbindung von dieser Funktion gebeten.” [Quelle] Der Grund hierfür ist schlicht und einfach: wegen Personalmangels bei der Polizei können die Beweismaterialien nicht schnell genug ausgewertet werden, Vogt wirft frustriert das Handtuch.

Vielleicht stimmt es ja tatsächlich, dass (wie natürlich nur üble Zungen verlauten lassen) Frau von der Leyen die vergewaltigten Kinder im Prinzip scheissegal sind, solange sie sich mit einem plakativen Thema vor die Öffentlichkeit stellen und Aktivismus heucheln kann. Anders fällt es schwer zu verstehen warum nicht mit Hochdruck daran gearbeitet wird, wirksame Lösungen im Kampf gegen den Missbrauch zu finden. Das fängt z.B. damit an die entsprechenden Stellen ordentlich zu besetzen. Aber vielleicht kostet dies dem Staat einfach zu viel Geld.

Erlaubt ist was Wählerstimmen bringt, zuerst kommt die Macht, dann die Moral.


TYPO3 Hooks Tutorial (using the extension wfqbe)

June 26, 2009

So here’s a little tutorial on how to use hooks in TYPO3, I hope this is helpful, feel free to ask any questions. A little disclaimer: I have no “formal” education in this and I’m mostly a self-taught developer, so should I occasionally use the wrong terminology feel free to tell me :).

Helpful knowledge: You should know the basics of extension building (creating a new extension with the kickstarter should suffice), if you haven’t worked with wfqbe so far you should get to know the extension first. wfqbe requires some basic SQL skills.

I’m using a hook to extend the extension wfqbe. wfqbe is a great and powerful tool to access MySQL databases via the TYPO3 Frontend and display and edit the content of database entries. As default wfqbe accesses the TYPO3 database, but you can also access pretty much any MySQL [edit: Mauro pointed out, that wfqbe will work with any database supported by ADOdb] database. It even comes with built-in AJAX capabilities (xajax) but I haven’t used that yet. If you haven’t started working with wfqbe you might want to work through the documentation of it. It’s fairly well documented. You will find yourself using the tool for all kinds of different purposes and it will spare you lots of work of having to write a new extension for everything as it is highly configurable through the use of TypoScript and: hooks. Read the rest of this entry »


Scheibchenweise verhökern wir den Rechtsstaat für die Stimmen des Plebs

June 20, 2009

So, nun ist es soweit, Frau von der Leyens Lügen haben gefruchtet und die Abgeordneten der Großen Koalition haben nahezu geschlossen zugestimmt, dass eine Infrastruktur zur rechtsstaatlich nahezu nicht überprüfbaren Zensur des Internets geschaffen wird. Im Zusammenhang von der Unterdrückung rechtsstaatlicher Prinzipien und der Schaffung einer Zensurstelle für das Internet Kindesmißbrauch als Vorwand vorzuschieben ist an Zynismus nicht mehr zu bieten.

Als rühmliche Ausnahmen der Abstimmung wären zu nennen:

Der Rest der zwei großen Parteien hat sich für das Gesetz ausgesprochen oder konnte grade nicht so nebensächliche Dinge tun wie wählen und hat daher einfach keine Stimme abgegeben. Unter http://www.bundestag.de/parlament/plenargeschehen/abstimmung/20090618_kinderpornografie.pdf lässt sich die Liste mit dem Ergebnis der namentlichen Abstimmung einsehen. Auch von der Opposition hat sich leider nur die FDP relativ geschlossen gegen das Gesetz gestellt. Es steht zu hoffen, dass die FDP ihr Profil als Bürgerrechtspartei entdeckt und stärkt und gegen diese und ähnliche Auswüchse aus den großen Parteien angeht. Read the rest of this entry »


Ein paar Links und Informationen zum Thema Kinderpornographie und Internetzensur [updated]

May 10, 2009

Wie kann man denn dagegen sein, dass der Zugang zu Kinderpornographie im Internet gesperrt wird? Oder umgekehrt formuliert: Wie kann man denn dafür sein, dass der Zugang zu Kinderpornographie im Internet frei möglich. Diese Frage muss man sich wohl gefallen lassen, wenn man sich gegen Internetzensur ausspricht. Hat denn der Gesetzgeber nicht das Recht (und die Pflicht) die Verbreitung illegaler Inhalte nach Möglichkeit zu unterbinden? Und letzten Endes: was geht mich dass an? Ich will mir doch eh keine Kinderpornos angucken, also werde ich ja nicht in meiner Freiheit eingeschränkt.

Die Fragen sind legitim, zeugen aber meiner Ansicht nach von einer deutlichen Unverständnis davon wie 1.) das Internet funktioniert und 2.) ein Rechtsstaat funktioniert (wobei ich zu 2. anmerken muss: IANAL, I am not a lawyer, ich lasse mich hier also gerne von Juristen korrigieren :)).

Hier ein paar Gedanken und Knackpunkte zum Thema:

  1. Kinderpornographie im Internet lässte sich sehr einfach bekämpfen: Schaltet die Server ab! Der generelle Ausrede auf politischer Ebene ist hier, dass der Großteil der KiPo-Server in Ländern steht in denen kein strafrechtlicher Zugriff auf die Betreiber möglich ist! Das ist entweder schlecht recherchiert, oder glatt gelogen. Scusi vom scusiblog hat sich mal die Mühe gemacht und KiPo-Filterlisten aus Australien analysisert. Ergebnis: der Großteil der geblockten Anbieter ist in den USA, Deutschland, Niederlande, Kanade und Australien angesiedelt. D.h. zwei Anrufe (einer beim Staatsanwalt und einer beim Provider) würden langen und der Dreck wäre aus dem Internet entfernt und die Hintermänner auch gleich im Käscher. Link: https://scusiblog.org/?p=807 Read the rest of this entry »