Oberstaatsanwalt gibt Kampf gegen dokumentierten Kindesmissbrauch auf

Während Frau von der Leyen damit beschäftigt ist mit symbolträchtiger aber wirkungsloser Politik gegen die Verbreitung von dokumentiertem Kindesmissbrauch zu agieren, sich beratungsresistent gegenüber fachmännischer Kritik zeigt und die Kritiker auf unterstem Niveau dämonisiert, sieht die Realität im Kampf gegen die Verbreitung von dokumentiertem Kindesmissbrauch trübe aus:

Das Abendblatt schreibt: “Der Leiter der Zentralstelle im Kampf gegen Kinderpornografie in Sachsen-Anhalt, Oberstaatsanwalt Peter Vogt, hat den Generalstaatsanwalt um seine Entbindung von dieser Funktion gebeten.” [Quelle] Der Grund hierfür ist schlicht und einfach: wegen Personalmangels bei der Polizei können die Beweismaterialien nicht schnell genug ausgewertet werden, Vogt wirft frustriert das Handtuch.

Vielleicht stimmt es ja tatsächlich, dass (wie natürlich nur üble Zungen verlauten lassen) Frau von der Leyen die vergewaltigten Kinder im Prinzip scheissegal sind, solange sie sich mit einem plakativen Thema vor die Öffentlichkeit stellen und Aktivismus heucheln kann. Anders fällt es schwer zu verstehen warum nicht mit Hochdruck daran gearbeitet wird, wirksame Lösungen im Kampf gegen den Missbrauch zu finden. Das fängt z.B. damit an die entsprechenden Stellen ordentlich zu besetzen. Aber vielleicht kostet dies dem Staat einfach zu viel Geld.

Erlaubt ist was Wählerstimmen bringt, zuerst kommt die Macht, dann die Moral.

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3 Responses to Oberstaatsanwalt gibt Kampf gegen dokumentierten Kindesmissbrauch auf

  1. forenwanderer says:

    Wenn das so einfach wäre? Gerne wird der Ruf nach mehr Personal laut, wenn derartige Meldungen in die Presse geraten, obwohl keinerlei Fakten präsentiert werden. Wieviele Beamte beschäftigen sich mit welchen Datenmengen in welcher Zeit? Wie effizient gestaltet sich deren Arbeitsweise bei der Analyse der Datenträger und der Computer? http://guedesweiler.wordpress.com betrachtet die Lage aus einem etwas anderen Blickwinkel(Wenn die Gondeln Trauer tragen…)

    Dass die Internetsperren von Zensursula völlig sinnfrei im Kampf gegen Kinderpornographie sind, aber deren Umsetzung so vehemet angetrieben wird, während echte, handwerkliche Ermittlungsarbeit vorsätzlich von der Regierung immer weiter zurückgedrängt wird, spricht gegen jede Vernunft…

    • room2blog says:

      Full ack… Wie dein zitierter Artikel es auch erwähnt: Dass durch Fahndungsmethoden nach dem Prinzip Schrotflinte die Anzahl der Unschuldigen unter den Verdächtigen entsprechend groß ist und nahezu alle Verdächtige aus Mangel an Beweisen wieder freigesprochen werden ist natürlich mit eine große Ursache der Ineffizienz des Systems. Letzten Endes werden auch hier nicht die eigentlich Missbrauchstäter in die Mangel genommen sondern “nur” die Schweine die das entsprechende Material geil finden. Die Kinderschänder selbst zu dingfest zu machen fällt wahrscheinlich unter die Kategorie: zu aufwendig, zu wenig publicity trächtig. Es macht sich doch schon besser wenn man um Weihnachten herum mehrere tausend Verdächtige hoch nimmt.

  2. anonym says:

    JUHU!!!!! Endlich ist dieser Hetzer weg vom Fenster!
    Wiesenthal war ja noch harmlos dagegen…

    @blog: hab ich über google alert gefunden. schön!

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